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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 24 Aug 2006 11:39 
beratende/r Forengreis/in
beratende/r Forengreis/in

Registriert: 23 Aug 2004 19:33
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AUSSCHREIBUNG "WOLFGANG HOHLBEIN PREIS 2008"


Einer der wichtigsten und höchstdotierten Preise für junge Autoren wird in zwei Jahren wieder vergeben: Der Wolfgang Hohlbein Preis. Um weitere Talente zu fördern, schreibt der Verlag Ueberreuter den Wolfgang-Hohlbein-Preis 2006 zum fünften Mal aus. Die letzte Ausschreibung im Jahr 2004 gewann Evelyne Okonnek mit ihrem Fantasy-Debüt "Die Tochter der Schlange".


Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert und wird auf der Leipziger Buchmesse 2008 vergeben. Das Preisträgermanuskript wird in der von Wolfgang Hohlbein herausgegebenen Reihe "Meister der Fantasy" erscheinen. Die Jury behält sich vor, den Preis aufzuteilen bzw. nicht zu vergeben.


Autorinnen und Autoren sind eingeladen, ein bislang unveröffentlichtes, vollständiges Manuskript aus dem Genre "Fantasy" bis zum 31. März 2007 mit dem Kennwort "Wolfgang-Hohlbein-Preis" einzureichen. Umfang: mindestens 300.000, höchstens 600.000 Anschläge mit Leerzeichen. Bitte schicken Sie Ihr Manuskript als Papierausdruck. Eingesandte Manuskripte werden nicht zurückgeschickt. Über den Wettbewerb, so der Verlag, kann keine Korrespondenz geführt werden.

Verlag Carl Ueberreuter GmbH
Wolfgang-Hohlbein-Preis
Alser Straße 24
A-1090 Wien

» Weitere Infos unter der E-Mail-Adresse

fantasy@ueberreuter.at

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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 24 Aug 2006 16:52 
Märchenerzähler
Märchenerzähler
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Juhuuu! Darauf habe ich gewartet!

Danke, Jörg. [1] [7]

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Nennt mich Firle.
Hannahs Blog


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 24 Aug 2006 16:58 
Kapitelmagier
Kapitelmagier
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Beiträge: 1261
Wohnort: Österreich, Salzburg
Ja... nun tauch ich mal bis 31.3. unter..
diesmal möcht ich es zumindest eine runde weiter schaffen [1]

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Die Realität ist dein Weg,
dein Traum zeigt dir die Richtung


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 24 Aug 2006 20:48 
Schreiberling
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Da gibts Runden?

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Draußen nur Kännchen!


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 25 Aug 2006 08:33 
beratende/r Forengreis/in
beratende/r Forengreis/in

Registriert: 23 Aug 2004 19:33
Beiträge: 8098
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Es gibt so etwas wie eine Endrunde bzw. engere Wahl [4]

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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 25 Aug 2006 08:50 
Märchenerzähler
Märchenerzähler
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Registriert: 10 Okt 2004 11:26
Beiträge: 2410
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Bisher ging es da doch immer um Kinder- bzw. Jugendromane ... hat eigentlich jemand mal die bisherigen Siegergeschichten gelesen und weiß, wie die sich so einordnen? OK ... Märchenmond hab ich seinerzeit auch gelesen - ganz nett, aber ich glaube am Ende haben alle wieder gelebt, die zwischendurch gestorben waren. Für Kinder eben. Muss man denn da echt den Weichspülgang einlegen ... [3]


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 27 Aug 2006 11:26 
Ich habe Marc in seinem Forum gefragt und der hat gesagt, dass die Fantasy bei Ueberreuter immer Jugendfantasy sei, für ca 12 bis 16, aber auch von Erwachsenen gelesen werde.

Außer Märchenmond habe ich von dort auch noch nichts gelesen, Marc empfiehlt aber dringend, das zu tun, weil die Ueberreuter - Fantasy ihre ganz eigene Sprache habe, die man kennen sollte, um seine Erfolgschancen zu erhöhen. Gruß Silvia


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 28 Aug 2006 08:13 
Satzartist
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Registriert: 23 Aug 2004 17:36
Beiträge: 745
Wohnort: Dresden, Sachsen
Hallo zusammen,

ich habe das Buch von Nina Blazon gelesen. Das richtete sich eher an Jugendliche, war ziemlich episch, nicht zu grausam und natürlich ein gutes Ende [4]

Grüße
Aneirin

_________________
http://www.aneirins-hallen.de


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 28 Aug 2006 08:16 
Märchenerzähler
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Registriert: 10 Okt 2004 11:26
Beiträge: 2410
Wohnort: Göttingen
@Silvia & Aneirin

Danke für die Tipps [7]


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 28 Aug 2006 08:42 
Satzartist
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Registriert: 28 Aug 2004 15:15
Beiträge: 673
Ei, das klingt lecker! Und da bräucht ich nicht mal Porto zahlen [1]

Was die Veröffentlichungen dort angehen, hab ich selbst noch keine gelesen. Aber eine Freundin hat den letzten Sieger gelesen und gemeint, die Fantasy darin war sehr dünn eingeflochten. Es hat sich nur irgendwann herausgestellt, dass der eine wohl ein Elf war. Wie gesagt: Hab selbst noch nichts von denen gelesen (seit den Katzengeschichten in meiner Kindheit) und ich werde sicher nicht versuchen, ein maßgeschneidertes MS zu konstruieren. Entweder, das MS, das ich hab, gewinnt oder eben halt nicht. Etwas zu machen, nur weil ich glaube, es könnte nach dem und dem seinem Geschmack sein, hab ich mir abgewöhnt. Das ist dann immer eine halbherzige Sache, was sich in Qualität und Originalität niederschlägt. [12]


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 28 Aug 2006 11:25 
Administrator
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Beiträge: 5001
Wohnort: Rostock
In der Thalia Rostock gabe es vor einigen Jahren eine Lesungen mit den "Meistern der Fantasy" und Hohlbein selbst. Zu allem Überfluss gewannen meine Begleitung und ich jeweils einen entsprechenden Buchpreis (Beziheungen? - Gott bewahre!).

Ich denke man kann nicht von einem Erfolgsschema F ausgehen. Die Texte haben natürlich in der Regel junge Prots. Aber es gibt dabei sowohl eher klassisch orientiertes als auch eher moderne Fantasy. Episches und sparsam Fantastisches.

Die beiden Beispiele, die ich aufzeigen kann:

1. Jonas Torsten Krüger: "Das Erbe des Magiers"
Klappentext: "Alle Farben sind aus der Welt verschwunden! Dorian ist der Einzige, der sie zurückbringen kann. Elron, der Magier, ist zu alt dafür. Es ist ein gefährliches Erbe, das Dorian antritt. Beobachtet vom mächtigen Namenlosen, der jeden seiner Schritte verfolgt und ihm seinen schwarzen Krieger hinterher schickt, scheint die Erfüllung des Auftrags fast unmöglich. Doch Dorian ist mutiger und geschickter, als der dunkle Magier glaubt. Bis ihn die letzte Farbe vor ein unlösbares Problem stellt ..."

2. Jörg Hagemann: "Filip Filander und das geraubte Wissen"
Klappentext: "Wir wissen nicht, wann es sich ereignet: In der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Wir wissen nur, wie es geschah, geschieht oder einmal geschehen wird. Ein einfacher Junge wird sich aufmachen, alles Wissen dieser Welt zu erobern. Der Weg zur Allwissenheit ist beschwerlich, der Weg zurück scheint aussichtslos ..."

In diesen Fällen sind beide Texte sehr fantastisch, der 2. spielt tatsächlich in einer ziemlich abgedrehten, leicht Sci-Fi angehauchten Welt (und das, obwohl die ersten Sätze lauten: "Mitten in Europa gibt es eine Stadt. Oder gab es sie? Oder wird es sie einmal geben?"), von der aus es in eine noch abgedrehtere geht, die sich, wenn ich mich richtig erinnere, eigentlich eher im Kopf des Prots abspielt.
Der Bezug zur Wirklichkeit des Lesers wird hauptsächlich über eine philosophisch-allegorische Ebene hergestellt, wiederum beim zweiten deutlicher als beim ersten.
Krüger führt uns dabei doch eher in eine relativ klassische Fantasy-Welt, mit einem typischen Konflikt zwischen Prot und Antagonist, dem weisen Alten (obwohl sich Dorian allein auf den Weg macht) und mit einigen Anleihen bei der "Unendlichen Geschichte" (da war es das Nichts, hier verliert die Welt ihre Farben).
Hagemann dagegen nimmt uns eher mit auf einen Trip. Seine Welt hat eher utopische Züge, bringt einen vom Gefühl her auch nahe an die Beklemmung aus Orwells "1984". Sie lässt sich gut als Sozialkritik verstehen, in der sich eine wissende Elite über die bildungslose Masse setzt und die damit mit dem geflügelten Wort "Wissen ist Macht" spielt.

Beide Werke haben also Gemeinsamkeiten, sind aber doch völlig unterschiedlich. Und sie sind nur zwei Beispiele.

Es ist sicher von Vorteil, sich ein wenig in den entsprechenden Werken zu belesen, letztlich würde ich es aber halten wie Silver und mich vor allem auf die eigenen Stärken besinnen. Wenn man dabei überzeugt sein kann, auch etwas Besonderes, Unterscheidbares (man beachte die Menge der Einsendungen), zumindest in einzelnen Hinsichten möglichst Einzigartiges geschaffen zu haben oder schaffen zu können, dann kann man auf eine kleine Chance hoffen. Auffallen (im Positiven natürlich [4] ) könnte nämlich helfen.

Aufmunternde Grüße
Thoron

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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 28 Aug 2006 13:42 
Märchenerzähler
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Beiträge: 2410
Wohnort: Göttingen
@ Silver
Zitat:
Entweder, das MS, das ich hab, gewinnt oder eben halt nicht.

Auf der HP von Meister Hohlbein steht ja zumindest, dass auch Platz 2 und 3 noch gute Chancen auf eine Veröffentlichung haben. Ist ja immerhin etwas, dass man nicht unbedingt Erster werden muss ... obwohl die 10.000 € natürlich schon verlockend sind ... [4]

@ Thorongil
Zitat:
...und mich vor allem auf die eigenen Stärken besinnen

Werde ich auch tun und dort nicht mitmachen. Kinder- und Jugendgeschichten reizen mich doch zu wenig ...


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 28 Aug 2006 14:14 
Hallo Silver, ich sehe das genauso, ich würde auch kein maßgeschneidertes Manuskript mehr schreiben, sondern lieber hinterher schauen, zu welchem Verlag es passen könnte, denn das Schreiben soll ja auch noch Spaß machen.

Und wenn man das maßgeschneiderte Manuskript beim Verlag XY nicht unterkriegt, für den man es geschrieben hat, passt es meistens auch zu keinem anderen ( habe allerdings nur eine einschlägige Erfahrung ) Gruß Silvia


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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 28 Aug 2006 19:59 
Kapitelmagier
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Registriert: 24 Aug 2004 08:06
Beiträge: 1261
Wohnort: Österreich, Salzburg
Ich hab mich zumindest durch die letzten beiden Siegerwerke gewurschtelt...

Nina Blazon haz mich überzeugt, bei Evelyn Okkonek bin ich etwas skeptisch, aber dass Buch scheint mehr eine Geschichte für Frauen zu sein.

Was die zweiten und dritte Plätze angeht, hab ich mal versucht, darüber ein Buch zu finden. Aber ich find keines, wenn wer was weiß... bitte Infos an mich.

Aber zumindest was die Sieger angeht, gibt es kein Rezept, um den Preis zu gewinnen. Ich denk mal, es muss einfach alles stimmen. Wenn man sich das Buch von Nina Blazon ankuckt. Das Buch besticht nicht durch einer neue Idee sondern mehr durch die Technik der Charakterisierung. Also rein was die Storyline betrifft, hat mcih das Buch eher weniger überzeugt.
Bei Okkonek glaubte ich zuerst den Herr der Rigne 2 in der Hand zu haltne, als ich den Klappentext gelesen hab. Am Ende hat es jedoch wenig damit zu tun.
Beide Bücher sind jedoch auch Fantasy Pur in einer eigenen Welt und so.

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 Betreff des Beitrags: Hohlbein-Preis 31.03.2007
BeitragVerfasst: 29 Aug 2006 06:02 
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Registriert: 26 Aug 2004 06:50
Beiträge: 6624
Wohnort: Nähe Stuttgart
Zitat:
Was die zweiten und dritte Plätze angeht, hab ich mal versucht, darüber ein Buch zu finden. Aber ich find keines, wenn wer was weiß... bitte Infos an mich.
2003 landete Brigitte Melzer mit ihrem Roman "Whisper" auf dem zweiten (oder dritten?) Platz.

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