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BeitragVerfasst: 20 Apr 2013 10:52 
Satzartist
Satzartist

Registriert: 16 Aug 2010 17:35
Beiträge: 516
Zwielicht 3 ist zuletzt erschienen:
http://defms.blogspot.de/2011/12/zwieli ... schau.html

Das Buch hat eine bewegte Geschichte hinter sich. ursprünglich geplant im Jahr 2011, zog sich die Veröffentlichung beim damaligen Verlag, der dann am Ende die Geschäftstätigkeit einstellte.
Eigentlich hatte ich Glück im Unglück, ein anderer Verlag sprang ein...und sprang wieder ab.
Im letzten Herbst hatte ich dann eine Zusage vom nächsten Verlag, aber auch der wollte am Ende das Buch doch nicht veröffentlichen.
Am Inhalt lag es nicht. Die ersten beiden Bücher kamen sehr gut an und gewannen zweimal den Vincent Preis.

Eine Anthologie hat natürlich einen nicht unerheblichen Kostenfaktor, nämlich die Belegexemplare. Manche Herausgeber/Verlage geben erst gar keine, man muss sich sein Buch selbst kaufen.
Die Zahl der Käufer einer Anthologie sind aber insgesamt doch eher übersichtlich, wenn es vielleicht auch Ausreißer nach oben geben mag.
Das Risiko für den jeweiligen Verlag ist eigentlich hoch, trotzdem erscheinen Jahr für Jahr sehr viele Anthologien.

Man könnte natürlich sagen, warum muss es ein gedrucktes Buch sein, man kann ja Anthologien auch rein als ebook rausbringen. Das hat den Vorteil, die Belegexemplare kosten nichts und von den Verkäufen kann der Herausgeber den beteiligten Autoren ein Honorar zahlen.
Ich behaupte trotzdem mal, die meisten wollen lieber ein gedrucktes Buch und verzichten da eher auf das Autorenhonorar (das ja oft genug ausfällt, da erst genügend Bücher verkauft werden müssen, damit es ein Honorar zu verteilen gibt).

Wie seht ihr das? Was sind die Pro´s und Con´s?

_________________
Der ErnstFall Michael Schmidt
www.defms.de


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BeitragVerfasst: 22 Apr 2013 09:32 
Seitenstricker
Seitenstricker

Registriert: 07 Mai 2009 09:14
Beiträge: 787
Wohnort: Köln
Noch vor wenigen Monaten hätte ich geantwortet, dass für mich als Autor nur eine Print-Veröffentlichung eine "richtige" Veröffentlichung sei. Inzwischen sehe ich die Situation differenzierter. Die wirtschaftliche Situation von Kleinverlagen war schon immer schwierig. Mit der Zeit ist die Lage keinesfalls besser geworden.
Deshalb ist es wohl in der Tat besser, wenn eine KG im Rahmen eines ebook erscheint als gar nicht. So hat der Autor die Möglichkeit, vielleicht von einer interessierten Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.
Für mich hat das allerdings zur Folge, dass ich mir NOCH gründlicher überlege, an welchen KG-Ausschreibungen ich teilnehme und an welchen nicht.

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http://www.abelinkun.de


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BeitragVerfasst: 23 Apr 2013 08:12 
Märchenerzähler
Märchenerzähler

Registriert: 13 Jan 2007 16:36
Beiträge: 2739
Wohnort: Hettingen
Stimmt. Und bei einigen meiner laufenden KG-Projekte überlege ich gerade, aus dem Text einen Kurzroman zu machen.


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BeitragVerfasst: 23 Apr 2013 11:43 
Administrator
Administrator
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Registriert: 26 Jul 2007 17:18
Beiträge: 4458
Wohnort: Wien, Österreich
Grundsätzlich ja. Allerdings muss da auch im Vorhinein feststehen, in welcher Form eine Anthologie erscheint.
Dem Autor in Aussicht zu stellen ein "richtiges Buch" zu machen und dann nur in Ebook-Form veröffentlichen geht gar nicht. ;-)

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"Von Feuer und Dampf", "Der Fluch des Colorado River", "Dampfmaschinen und rauchende Colts", "Fundbüro der Finsternis", "Die Rache der Feder", "Das Dimensionstor", "Dampf über Europa"


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BeitragVerfasst: 23 Apr 2013 12:21 
Märchenerzähler
Märchenerzähler

Registriert: 13 Jan 2007 16:36
Beiträge: 2739
Wohnort: Hettingen
Leider passiert das aber immer öfter. Projektiert wird ein Printbuch, dann kommt monatelang gar nix. Später kommt dann ein eBook, ohne den oder die Autoren zu fragen, ob sie damit einverstanden sind.


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BeitragVerfasst: 23 Apr 2013 13:04 
Seitenstricker
Seitenstricker

Registriert: 07 Mai 2009 09:14
Beiträge: 787
Wohnort: Köln
Ärgerlich ist das insbesondere dann, wenn der Beitrag auch woanders als Print-Beitrag angenommen wurde und man dort aus Rücksicht auf den anderen Verlag zurückgezogen hat :eh:

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BeitragVerfasst: 24 Apr 2013 07:53 
Märchenerzähler
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Registriert: 13 Jan 2007 16:36
Beiträge: 2739
Wohnort: Hettingen
Hundert Prozent.


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BeitragVerfasst: 24 Apr 2013 09:40 
Federhalter
Federhalter
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Registriert: 07 Nov 2011 14:10
Beiträge: 64
Wohnort: Hasenthal
Hallo,

ich persönlich bin ein "fossiler Printfan" - und bleibe das auch. Ein elektronisches Bücherregal ist eine kalte, leblose Vorstellung für mich.

Skeptisch, aber immerhin, gebe ich E-Books dennoch eine Chance. Einzig E-Book-Veröffentlichungen sind für meine eigenen Sachen nicht in Ordnung. In einer Anthologie hingegen, wenn das von Anfang an klar ist, finde ich es einen Versuch wert. Allerdings auch mit der Aussage von Anfang an, im Erfolgsfall doch ein Print folgen zu lassen.

BG
Annette

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Wolf, ich danke dir!
"Die Jagd der Wölfin" neu auf Lulu: http://www.lulu.com/shop/annette-breden ... 64009.html


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BeitragVerfasst: 24 Apr 2013 11:52 
Märchenerzähler
Märchenerzähler
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Registriert: 04 Dez 2006 11:30
Beiträge: 2269
Wohnort: Bremen
Heutzutage würde ich immer zweigleisig fahren. ebooks sind kein Sonderfall mehr, aber es gibt noch genug "paper lovers", als dass man auf eine richtige Buchausgabe verzichten könnte.

Problematisch finde ich, wenn (z.B. bei einer Antho) das eine vereinbart wurde, aber etwas anderes verwirklicht wird. Da würde ich mir als Autor ganz genau den Vertragstext angucken und möglicherweise meine Konsequenzen ziehen.


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BeitragVerfasst: 24 Apr 2013 14:21 
Federhalter
Federhalter

Registriert: 29 Mär 2012 19:23
Beiträge: 98
Wohnort: 35085 Ebsdorfergrund
Ich habe vor ca. 2 Jahren auf ebooks geflucht und sie als Untergang des Abendlandes bezeichnet. Heute sehe ich das völlig anders, denn ich habe meine eigenen Erfahrungen in dieser Sparte gemacht. Mittlerweile schreibe ich auch exklusiv neue Romane dafür und übersetze ältere Romane für den englischen Markt. Zusätzlich starte ich eine Western ebook Edition mit 11 Titeln ab August bei http://www.dotbooks.de

In den USA ist diese Entwicklung viel weiter vorangeschritten, und ich möchte das nicht verpassen.
Ich kann deshalb nur jedem Autor raten, diese Publikationsform zu nutzen

.
Dateianhang:
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_________________
Mit freundlichen Grüßen / Best Regards

Alfred Wallon

Schreiben ist keine Träumerei, sondern ein solides Handwerk.


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