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BeitragVerfasst: 07 Mär 2012 14:01 
Märchenerzähler
Märchenerzähler

Registriert: 13 Jan 2007 16:36
Beiträge: 2739
Wohnort: Hettingen
Längst im Ruhestand und beinahe selber müde vom Leben, pflegt Kneiffer seit fünfzehn Jahren das Grab einer Selbstmörderin, die vier Menschen auf dem Gewissen hatte. Die Ex-Kollegen beobachten dies mit großer Sorge, überlegen, was dagegen zu tun sei. Aber da stirbt Kneiffers alter Kumpel Alfred, ausgerechnet auf dem Zentralfriedhof – und der Ex-Kripomann wird wieder munter. Für die Leute von der Mordkommission entwickelt sich der Fall schnell zum Albtraum, und dies nicht nur, weil der Alte wieder mit im Boot ist. Mit einer frisch gebackenen Witwe, die sich auf den ersten Schrecken erst einmal einen Sekt gönnt, fängt die Sache erst an, merkwürdig zu werden. Und eine weitere Leiche lässt auch nicht lange auf sich warten.
Dass der Zentralfriedhof von Wien die zweite Heimat des Autors Jürgen Heimlich ist, lässt sich nicht leugnen. Würde er sonst höchstselbst auf dem Schauplatz des Geschehens auftauchen, um Kneiffer Mut zu machen, selber mal was zu schreiben? Mit viel Liebe und einer Portion Augenzwinkern und Selbstironie führt Heimlich seine Leser an den Kirchen vorbei und durch die Grabreihen. Dort trifft man nicht nur auf Parkbänke und Gedenksteine, sondern auch auf Figuren, die so skurril sind, dass sie schon wieder wie ganz normale Menschen rüberkommen. Gesprochen wird Österreichisch, gedacht Wienerisch, da müssen die Piefkes durch!
Um Realismus bemüht sich der Autor nicht sonderlich – und das ist gut so. Sonst müssten wir auf einen Fritzi Schuch verzichten, der lieber Kriminalromane schreiben, als Morde aufklären würde. Wir hätten keinen Praktikanten Wendelin Wunderlich, der sich talentfrei, dafür ohne Führerschein durch den Wiener Polizistenalltag schummelt. Und wir hätten nicht Eduard Kneiffer!


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