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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 29 Okt 2012 21:16 
Märchenerzähler
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Ich finde gerade das Aufeinandertreffen von 1001 Nacht und der Moderne so reizvoll. Dann ist die Gefahr nicht so groß, haufenweise Abklatsche der Geschichten aus der bekannten Sammlung zu bekommen.

25t Zeichen fínde ich zu viel. Max. 20t, das sind schon ellenlange Geschichten. Wir müssen die Geschichten schließlich alle lesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 29 Okt 2012 21:37 
Märchenerzähler
Märchenerzähler

Registriert: 30 Mär 2009 10:04
Beiträge: 2372
Zur Rahmengeschichte:
Die Rahmengeschichte ein wenig an die ausgewählten Texte anzupassen, dürfte doch so schwer nicht sein. Tatjana hat schon mal als Herausgeberin etwas Ähnliches gemacht, in der Anthologie "Spukhaus zu verkaufen". Da nimmt die Rahmehgeschichte Elemente der einzelnen Texte auf.

Tatjana,
wie habt ihr das beim Spukhaus gemacht?

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 08:06 
Geschichtenweber-Lehrling
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Wir hatten einen gut ausgemalten Hintergrund, der leicht zu fassen war: Ein Makler vermittelt Objekte, der Käufer erkennt, dass etwas damit nicht stimmt. Die Geschichte beginnt mit dem Einzug. Das wars. Trotzdem hatten wir eine Menge Einsendungen, die daran vorbei gingen. Die Zwischenstücke haben die vorige Geschichte beendet und in die nächste Geschichte eingeführt, wobei sich der Makler dann zurückgezogen hat, um ausschließlich die Protas agieren zu lassen.

Wir hatten es da vielleicht etwas einfacher, weil wir von der "normalen" Welt ausgingen. Der Autor konnte sich von diesem Ausgangspunkt frei entfalten. Es gab kein definiertes Geschehen wie z. B. bei den Drachenschwertern, wo es handlungsmäßig von A nach B ging. Also keine Quasi-Roman-Handlung.

Auf 1001 Nacht bezogen könnte ich mir vorstellen, dass das Mädchen nach einem Zwischenfall (Prolog) flieht, Unterschlupf sucht und dort (hier beginnen die Autoren der Geschichten) Abenteuer erlebt: Sie versteckt sich in einer Höhle und beobachtet Ali Baba, wie er "Sesam öffne dich" sagt. Sie flüchtet in einen Basar, schläft unter einem Stapel Teppiche ein und wacht auf, als der Teppichhändler mit seinem fliegenden Teppich wegfliegt. Am Ende findet sich eine Lösung für ihr Problem (Epilog).

Für die Ausschreibung würde der Prolog geliefert (muss ja nur in Stichworten sein) und die Vorgabe, dass sie Abenteuer (üb)erlebt. Sie dann von einem Abenteuer ins nächste zu schicken, ist nicht schwer.

Es sollten in der Ausschreibung nicht einmal besonders viele Beispiele genannt werden, weil die Autoren sonst denken: Das macht bestimmt jeder, da will ich mir was anderes ausdenken. Womit wir uns um die typischen Themen (Lampengeist, fliegender Teppich, Schatzhöhle) bringen.

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Die Hexe muss brennen - Die Huren des Apothekers - Die Morde der Hebamme - Die Pest geht um (Burgenwelt)
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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 11:07 
Märchenerzähler
Märchenerzähler

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Tatjana,

bei deinem Vorschlag würde das Mädchen in allen Geschichten mitspielen. Sie sollte dann aber nur eine Nebenfigur sein, denn wenn sich alle Geschichten nur um sie drehen, wird das wahrscheinlich schnell eintönig.

So finde ich die Idee klasse, weil die Geschichten dann nicht nur einfach von einer Rahmenhandlung zusammen gehalten werden so wie bei 1001 Nacht mit den Erzählungen Scheherazades, sondern die Handlung der einzelnen Geschichten und die Rahmenhandlung miteinander verwoben sind.

Die Ausschreibungsbedingungen müssen wir dann besonders verständlich formulieren, sonst kommen zu viele Texte, mit denen wir nichts anfangen können.


Zu 1001 Nacht und Moderne: Wenn die Mehrheit die Moderne nicht in der Sammlung haben will, ist das natürlich für mich okay.

Marianne und Bente,
wie seht ihr das?
Tom möchte keine modernen Elemente in den Märchen. Tatjana, wie siehst du das?

Liebe Grüße
Martina

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 11:14 
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Es ist die Frage, welchen Vorteil die Moderne bringen würde. Wenn die Elemente Handy und Flugzeug durch Magisches ersetzt werden können (Kristallkugel und fliegender Teppich), sollte man das vielleicht tun, aber wenn das ganze Setting der Geschichte nur so funktioniert - in z. B. einer Plattenbausiedlung mit aufgemotzten Autos und Handy-Junkies -, kann man zur Not auch in eine Parallelwelt verlegen, in die das Mädchen durch ein Dimensionstor gerät. Wäre ja auch ein phantastisches Erlebnis!
Ich denke, wenn ein Autor sich eine gute Begründung für Handys einfallen lässt, sollte man das gelten lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 11:45 
Märchenerzähler
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Wenn die moderne in die orientalischen Märchen Einzug hält, könnte das etwas Besonderes an den Geschichten sein. So ein Alleinstellungsmerkmal, wie der Literaturwissenschaftler sagt.
Aber das muss nicht sein. Ein klassisches und zeitloses orientalisches Setting ist auch gut. Allein, dass es sich um Märchen aus einem anderen Kulturkreis handelt, setzt die Texte von den Märchen nach Grimmschen Vorbild ab, die ja dieses Jahr in vielen Ausschreibungen gesucht wurden.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 13:32 
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Also als ich persönlich von Moderne sprach, da meinte ich eher Gwilis Beispiel mit dem Navi-Papagei. Also quasi Moderne aber nostalisch. :mrgreen: Sie telenonieren mit Brieftauben, oder Rauchzeichen, sie navigieren mit hilfreichen Riesekraken usw.

Ich könnte mir vorstellen, dass da sehr gute Ideen bei herauskommen. Allerdings nur als Gack am Rande. Die Hauptrolle spielt die eingentliche orientalische Handlung.

Und gegen dass Mädchen als Rahmenhandlung hätte ich auch nichts. Allerdings auch bitte ohne zu genaue Vorgaben.

20T Zeichen sind, meiner Meinung nach die Untergrenze. Ich weiß, dass wir die Storys alle lesen müssen, dennoch wären mir 25T fast lieber. Aber das können wir gerne abstimmen. Ich beuge mich der Mehrheit.

Liebe Grüße

Marianne

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 15:15 
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Ich würde die moderne da gerne raushalten, denn 1001-Nacht finde ich schon einzigartig mit den bekannten Markenzeichen und magischen Dingen.

Eine Rahmengeschichte vor zu geben ist einfacher, als eine zu finden, die nachher alle Geschichten unter einen Hut bringt. Bei Killer Köter Kleinstadtpaten haben wir den Autor SEK (Severin Erasmus Krieger) der in jedem Krimi vorkommen musste. Für ihn hatten wir ein Profil angelegt. Da hatten wir uns aber die Autoren ausgesucht und gefragt, ob sie mitmachen wollen. Bei der ersten SEK Ausschreibung kamen, nur mit der Vorgabe es muss ein Beziehung Täter/Opfer da sein eine Menge, wo es nicht umgesetzt wurde.

VG
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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 17:21 
Märchenerzähler
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Registriert: 30 Mär 2009 10:04
Beiträge: 2372
Wenn die Rahmengeschichte die Autoren nicht zu sehr einengt, ist das eine super Idee, die Geschichten zu verknüpfen.

Marianne,
da hatte ich dich falsch verstanden. Deine Beispiele finde ich so pfiffig :P, hoffentlich lassen die Autoren sich so etwas in der Art einfallen.

Mit der Zeichenanzahl könnten wir ja 25t als Obergrenze festsetzen, aber darauf hinweisen, dass kürzere Geschichten eine größere Chance haben. Damit nicht alle Autoren sich so lang auslassen. Das ist nicht nur viel zu lesen, sondern auch viel zu lektorieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 19:10 
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Beiträge: 192
Wohnort: Bayrischer Wald
Wenn ihr mir jetzt noch sagt, was ihr unter "25t" versteht ...
Ich persönlich arbeite immer mit der Heyne Normseite (s. Anhang).


Dateianhänge:
Normseite.rtf [878 Bytes]
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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 19:17 
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Registriert: 17 Jun 2007 17:08
Beiträge: 3825
25 T(25000) damit meinen wir die gesamt Zeichenzahl der Geschichten mit Leerzeichen. Auf einer Normseite haben ca. 1800 Zeichem incl. Leerzeichen platz.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 19:42 
Buchstabenmaler
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Registriert: 27 Nov 2010 03:57
Beiträge: 192
Wohnort: Bayrischer Wald
Das wären also max. ca. 14 Normseiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 20:07 
Geschichtenweber-Lehrling
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Registriert: 17 Jun 2007 17:08
Beiträge: 3825
Kommt ungefähr hin, so knapp 20 Seiten.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 30 Okt 2012 20:19 
Märchenerzähler
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Registriert: 30 Mär 2009 10:04
Beiträge: 2372
Verlage können mit der Gesamtzeichenanzahl eines Manuskripts besser überblicken, wie umfangreich ein Projekt als Buch werden wird. Hat mir mal ein verleger erklärt.

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 Betreff des Beitrags: Re: 1001 Nacht
BeitragVerfasst: 02 Nov 2012 16:49 
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